Aal angeln in Österreich

Nachtaktiver Schlängler: Lebensraum, Köder, Fanggebiete und Schutzstatus.

Steckbrief Aal

Der Aal ist ein langgestreckter, schlangenförmiger Fisch mit glatter, schleimiger Haut. Er ist überwiegend nachtaktiv und hält sich tagsüber versteckt am Grund, unter Wurzeln oder in Uferstrukturen auf.

Als Wanderfisch legt der Aal enorme Strecken bis zur Sargassosee zurück. Der Bestand ist europaweit stark gefährdet – verantwortungsvoller Umgang ist daher besonders wichtig.

Wissenschaftlicher Name: Anguilla anguilla · Kategorie: Raubfisch (nachtaktiv)

Europäischer Aal im dunklen Gewässergrund

Köder & Methoden

Aale beißen am besten bei warmen, dunklen Nächten – oft nach Gewittern und bei leicht getrübtem Wasser.

Lebensraum & Fanggebiete in Österreich

Mehr Infos zu Gewässern & Fischereikarten

Schonzeit & Schutzstatus

Wichtiger Hinweis: Schonzeiten, Mindestmaße und Schutzbestimmungen unterscheiden sich je nach Bundesland und Gewässer und ändern sich laufend.

Der Aal ist in vielen österreichischen Gewässern geschützt oder unterliegt Schonmaßen bzw. Entnahmebeschränkungen; teils besteht ein Entnahmeverbot. Wegen des stark gefährdeten Bestands gelten strenge Regeln.

Prüfe vor dem Angeln stets die Bestimmungen deines Erlaubnisscheins sowie die geltenden landesrechtlichen Vorschriften. Siehe auch Angelschein & Lizenzen.

Kulinarisches

Aal ist ein fettreicher Speisefisch (z. B. geräuchert). Passende Zubereitungen findest du in der Fischküche.