Steckbrief Aalrutte
Die Aalrutte (auch Rutte, Quappe oder Trüsche genannt) ist der einzige Fisch aus der Familie der Dorsche, der dauerhaft im Süßwasser lebt. Sie hat einen langgestreckten Körper, eine einzige Bartel am Kinn und eine marmorierte Färbung.
Rutten sind nachtaktiv und lieben kaltes Wasser. Während die meisten Fische im Winter träge werden, läuft die Aalrutte zur Hochform auf – sie laicht sogar in der kältesten Jahreszeit (Dezember bis Februar).
Optimale Köder für Aalrutten
Aalrutten jagen vor allem über ihren Geruchssinn. Frische und geruchsintensive Köder sind Trumpf:
- Naturköder: Tauwürmer (großes Bündel), Fischfetzen (z.B. vom Gründling oder Rotauge), Hühnerleber.
- Technik: Einfaches Grundangeln mit schweren Bleien, um den Köder sicher am Grund zu halten.
- Zeit: Die beste Beißzeit ist die Dämmerung und die Nacht, besonders bei fallenden Temperaturen und trübem Wasser.
Beste Fanggebiete in Österreich
Aalrutten lieben sauerstoffreiche, kühle Gewässer:
- Die großen Ströme wie Donau, Inn und Drau.
- Mündungsbereiche von Gebirgsbächen in größere Flüsse.
- Tiefe Alpenseen (z.B. Traunsee, Attersee).