Steckbrief Brachse
Die Brachse (auch Brasse oder Blei genannt) ist ein typischer Bewohner langsam fließender oder stehender Gewässer. Mit ihrem hochrückigen Körper und dem weit vorstülpbaren Maul ist sie perfekt darauf eingestellt, am Gewässergrund nach Nahrung zu suchen.
Brachsen sind Schwarmfische. Wenn man einen Schwarm am Platz hat, sind Massenfänge keine Seltenheit. Sie gelten als feinsinnige Fresser, was das Angeln auf sie besonders spannend macht.
Optimale Köder für Brachsen
Da Brachsen am Grund fressen, sind folgende Köder besonders effektiv:
- Naturköder: Maden (das Nonplusultra), Caster, Würmer (Mistwurm), Mais.
- Lockfutter: Ein süßliches, wolkenbildendes Grundfutter ist entscheidend, um den Schwarm am Platz zu halten.
- Technik: Feedern oder das Angeln mit der Matchrute sind die klassischsten Methoden.
Beste Fanggebiete in Österreich
Typische Brachsen-Gewässer sind:
- Die Stillwasserbereiche der großen Stauseen an Donau, Drau und Enns.
- Natürliche Seen wie der Neusiedlersee oder die Alte Donau in Wien.
- Langsam fließende Kanäle und Altarme.