Brachse (Brasse) angeln in Österreich

Infos zu Lebensraum, optimalen Ködern, Fanggebieten, Schonzeiten und Tipps zum Fang.

Steckbrief Brachse

Die Brachse (auch Brasse oder Blei genannt) ist ein typischer Bewohner langsam fließender oder stehender Gewässer. Mit ihrem hochrückigen Körper und dem weit vorstülpbaren Maul ist sie perfekt darauf eingestellt, am Gewässergrund nach Nahrung zu suchen.

Brachsen sind Schwarmfische. Wenn man einen Schwarm am Platz hat, sind Massenfänge keine Seltenheit. Sie gelten als feinsinnige Fresser, was das Angeln auf sie besonders spannend macht.

Brachse (Brasse) am Grund eines österreichischen Sees

Optimale Köder für Brachsen

Da Brachsen am Grund fressen, sind folgende Köder besonders effektiv:

Beste Fanggebiete in Österreich

Typische Brachsen-Gewässer sind:

Schonzeiten & Mindestmaße

Alle 9 Bundesländer auf einen Blick →

Wichtiger Hinweis: Die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Wähle dein Bundesland aus, um die spezifischen Bestimmungen zu sehen.

Praxis-Wissen: Brachse richtig angeln

Brachsen sind gesellige Schwarmfische, die in großen Gruppen ziehen und bevorzugt tiefere, ruhige Gewässerzonen mit weichem Grund besiedeln. Charakteristisch ist ihr vorstülpbares Maul, mit dem sie den Boden regelrecht absaugen, um Kleinlebewesen und Pflanzenreste aufzunehmen. Da Brachsen meist in großen Verbänden unterwegs sind, lohnt sich intensives Anfüttern über einen längeren Zeitraum - wird ein Schwarm einmal gefunden und gehalten, sind oft mehrere Fische hintereinander möglich. Die Hauptfangzeiten liegen in den frühen Morgenstunden und nach Einbruch der Dunkelheit.

Passende Angelmethode

Beim gezielten Angeln auf Brachse hat sich die Feeder-Methode mit kontinuierlichem Anfüttern besonders bewährt.
Feederangeln-Guide für Einsteiger