Steckbrief Güster
Der Güster gehört zu den kleineren Verwandten der Brachse und wird oft mit dieser verwechselt.
Der Güster (Blicca bjoerkna) ist ein naher Verwandter der Brachse. Er ist ebenfalls hochrückig und seitlich stark abgeflacht, bleibt aber mit einer Maximallänge von etwa 35 cm deutlich kleiner als seine große Schwester. Unterscheiden kann man ihn vor allem an seinen größeren Augen und der rötlichen Basis der Brust- und Bauchflossen.
Güster sind gesellige Schwarmfische, die oft zusammen mit Brachsen und Rotaugen vorkommen. Für Friedfischangler sind sie ein willkommener Beifang, der an leichtem Gerät viel Freude bereitet.
Optimale Köder für Güster
Ähnlich wie bei anderen Weißfischen funktionieren klassische Friedfischköder:
- Naturköder: Maden, Pinkies, Caster, kleine Mistwürmer, Hanf.
- Lockfutter: Feines, aktives Grundfutter, das eine Futterwolke im Mittelwasser bildet.
- Technik: Posenangeln (Waggler) oder leichtes Feedern.
Beste Fanggebiete in Österreich
Güster bevorzugen ruhige Bereiche:
- Altarme der Donau und March.
- Nährstoffreiche Flachseen (z.B. Neusiedlersee).
- Häfen und Kanäle mit wenig Strömung.