Kaulbarsch angeln in Österreich

Kleiner Grundräuber und häufiger Beifang beim Feeder- und Grundangeln.

Steckbrief Kaulbarsch

Der Kaulbarsch ist ein kleiner, barschverwandter Fisch mit stacheliger, durchgehender Rückenflosse und dunkler Fleckung. Er wird selten größer als 15–20 cm.

Er lebt gesellig am Grund und ernährt sich von Kleintieren und Fischlaich. Häufig wird er als Beifang beim Angeln auf andere Grundfische gefangen.

Wissenschaftlicher Name: Gymnocephalus cernua · Kategorie: Raubfisch (Barschverwandt)

Kaulbarsch mit stacheliger Rückenflosse am Gewässergrund

Köder & Methoden

Der Kaulbarsch beißt oft in der Dämmerung und in trüberem Wasser; er ist kein gezielter Zielfisch, aber ein sicherer Anfänger-Fang.

Lebensraum & Fanggebiete in Österreich

Mehr Infos zu Gewässern & Fischereikarten

Schonzeit & Schutzstatus

Wichtiger Hinweis: Schonzeiten, Mindestmaße und Schutzbestimmungen unterscheiden sich je nach Bundesland und Gewässer und ändern sich laufend.

Für den Kaulbarsch besteht in der Regel keine eigene Schonzeit; er zählt vielerorts zu den nicht eigens geregelten Beifängen. Regionale Bestimmungen können abweichen.

Prüfe vor dem Angeln stets die Bestimmungen deines Erlaubnisscheins sowie die geltenden landesrechtlichen Vorschriften. Siehe auch Angelschein & Lizenzen.

Praxis-Wissen: Kaulbarsch richtig angeln

Der Kaulbarsch ist ein kleiner, bodenorientierter Verwandter des Flussbarschs und hält sich meist in tieferen, ruhigen Gewässerzonen mit weichem Grund auf. Er ist überwiegend nachtaktiv und wird tagsüber seltener gefangen. Kaulbarsche stehen oft in großer Zahl an denselben Stellen und beißen zuverlässig auf kleine Naturköder wie Maden oder Wurmstücke am Grund. Auffällig ist ihr stachelbewehrtes Rückenflossenskelett, weshalb beim Lösen des Hakens Vorsicht geboten ist.

Passende Angelmethode

Kaulbarsch lässt sich besonders gut mit klassischem Grundangeln und Naturködern fangen.
Grundangeln-Guide für Einsteiger