Gewässer

Die 5 besten Angelplätze im Salzkammergut

Das Salzkammergut ist eine der schönsten Seenlandschaften Europas – und für Angler ein echtes Paradies. Zwischen Attersee, Traunsee, Wolfgangsee, Mondsee und Hallstättersee gibt es eine Vielfalt an Gewässern, Fischarten und Revieren, die kaum ein anderes Gebiet Österreichs bieten kann. Wir stellen dir die 5 besten Angelplätze vor.

1. Attersee – Reinanke und Hecht

Der Attersee ist der größte Bergsee Österreichs und ein Klassiker unter Salzkammergutsanglern. Mit einer Fläche von 46 km² und einer maximalen Tiefe von 171 Metern bietet er vielfältige Möglichkeiten – vom Uferangeln bis zum Bootsfischen in der Tiefe.

Was beißt im Attersee?

Das Kronjuwel des Attersees ist die Reinanke (Coregonus lavaretus), die hier in beachtlicher Größe vorkommt. Sie bevorzugt tiefe, kalte Wasserschichten und wird meist vom Boot aus mit Spinnködern oder Schleppfischen gefangen. Daneben gibt es starke Hechtbestände an den flacheren Uferzonen sowie Seesaiblinge und vereinzelt Zander.

Beste Angelstellen

2. Traunsee – Seeforelle & Renke

Der Traunsee ist mit über 191 Metern Tiefe der tiefste See Österreichs – und das Revier der begehrten Seeforelle. Diese seltene, großwüchsige Forellenform zieht Angler aus ganz Österreich und Deutschland an. Fänge über 80 cm sind möglich, aber für unerfahrene Angler selten leicht zu erzielen.

Was beißt im Traunsee?

Neben der Seeforelle gibt es Renken (Coregonen) in großen Beständen, die vor allem vom Boot aus mit Spinner-Montagen gefangen werden. An den Ufern stehen Flussbarsche und im Bereich der Ausrinne der Traun auch Äschen.

Beste Angelstellen

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Profi-Tipp Traunsee: Die besten Seeforellen-Chancen hast du von Oktober bis Dezember, wenn die Fische in seichtere Bereiche ziehen. Nutze Wobbler in natürlichen Farben (silber, gold) und fische in 3–8 Metern Tiefe.

3. Wolfgangsee – Seesaibling & Reinanke

Der Wolfgangsee liegt auf der Grenze von Salzburg und Oberösterreich und ist bekannt für seine türkisgrüne Farbe und glasklare Wasserqualität. Das macht ihn zu einem der besten Seesaiblings-Gewässer Österreichs.

Was beißt im Wolfgangsee?

Seesaiblinge in guter Größe (bis 45 cm) sind die Hauptattraktion. Sie stehen in kälteren Tiefenschichten und werden meist mit Spinnködern oder kleinen Blinker-Montagen gefangen. Dazu kommen Reinanken und vereinzelt Hechte in den Flachwasserzonen.

4. Mondsee – Hecht & Flussbarsch

Der Mondsee ist für Raubfischangler besonders attraktiv. Er hat flachere Bereiche als die anderen Salzkammergutseen und bietet dadurch ausgezeichnete Hecht- und Zanderreviere. Für Einsteiger ist der Mondsee oft zugänglicher als die tieferen Seen.

Was beißt im Mondsee?

Der Mondsee ist bekannt für starke Hechtbestände, besonders in den Schilf- und Krautzonen des Nordufers. Flussbarsche stehen in großen Schwärmen und können selbst von Anfängern zuverlässig gefangen werden. Im Sommer gibt es auch gute Bisse auf Seesaiblinge und Reinanken in der Tiefe.

5. Traun – Forelle & Äsche

Nicht nur die Seen, auch der Fluss Traun zählt zu den Top-Angelrevieren des Salzkammerguts. Der Abschnitt zwischen Gmunden und Wels gilt als einer der besten Äschen-Flüsse Österreichs und ist ein Pflichtbesuch für Fliegenfischer.

Was beißt in der Traun?

Bachforellen und Äschen dominieren den oberen Abschnitt (Obere Traun). Im Mittellauf kommen Barben, Aitel und Weißfische dazu. Die Traun ist crystal-klar – Stealth und Präzision sind Pflicht.

Lizenzen & Praktisches für das Salzkammergut

Für alle Salzkammergutseen und die Traun gilt: Du benötigst eine gültige Fischerprüfung deines Heimatbundeslandes sowie eine Gastlizenz des jeweiligen Reviers. Diese erhältst du:

Detaillierte Informationen zu Lizenzen und Voraussetzungen findest du in unserem Angelschein-Guide für Österreich.

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